Budapest – Balaton

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Am 15. Juni 2001, um 6:30 Uhr war es endlich so weit. Wir gingen zum Bahnhof in St.Pölten, wo bereits der Autobus auf uns wartete. Wie verstauten noch unser Taschen im Bus und gesellten uns zur Reisegruppe.

Wir waren vier Personen, also Max, Marek, Werner, und ich (Walter).

(Achtung: wenn sie auf die Vorschaubilder im Bericht klicken, sehen sie mehrere Fotos zum Thema)

Karte - ReiserouteBus Firma PlegerWalter, Marek, Werner, Max

Einige andere Fahrgäste wurden noch auf dem Weg zur Grenze mitgenommen. An der Grenze hatten wir eine kurze Wartezeit. Unser erster Halt war ebenfalls gleich nach der Grenze. Wir konnten uns gleich mit der ungarischen Forint vertraut machen und etwas zum Trinken kaufen. Die Tische im Lokal waren mit den „Sesseln“ zusammengebaut. Wir setzten uns dann noch für ein paar Minuten auf die Terasse, aber dann mussten wir ohnehin wieder zum Bus, weil die Fahrt weiter ging.

Unser nächster Halt war Esztergom. Hier befindet sich die größte Kirche Ungarns. Ich holte mir die Kamera aus dem Bus und dann gingen wir zur Kirche. Ich und Werner gingen kurz in die Kirche und erkundeten dann die Landschaft und den Blick über die Donau. Marek und Max kamen dann als letzte zum Bus, wie auf dieser Reise des öfteren, weil sie noch das Grab des Erzbischofs M. besuchten.

Den Nachmittag konnten wir in Szentendre in der Nähe von Budapest verbringen. Dieser Ort ist voll von Touristen. Die Straße in den Ort hinein ist mit kleinen Läden voll und natürlich mit Gaststätten. Da wir teilweise recht hungrig waren, gingen wir gleich in das erste Lokal das wir fanden. Beim Bestellen der Speisen merkten wir, dass wir hier alle Beilagen extra bestellen mussten. Damit waren die relativ günstigen Preise, gar nicht mehr so günstig. Aber das Essen hat uns allen geschmeckt. Gestärkt erkundigten wir den Ort. Auch in der kleinen orthodoxen Kirche war ein Eintritt zu bezahlen. Danach gingen wir noch in die kath. Kirche und schauten uns den Ort genauer an. Ich konnte noch einige Fotos machen. Im Fremdenverkehrsbüro holte ich mir noch eine Karte von Budapest.

Danach wollten wir noch in ein Lokal gehen, aber die Zeit war schon zu weit fortgeschritten. Am Weg sprachen wir noch mit einem Straßenmaler. Einige Zeit hatten wir noch um die Donau zu besichtigen. Man sieht nur einen Teil der Donau, weil es hier vor Budapest eine große Donauinsel gibt.

Am Abend kamen wir in Budapest an in gingen gleich in unser Hotel. Wir waren im Hotel Stadion untergebracht. Auf den ersten Blick, ein sehr großes Hotel, dass aber die *** nicht umsonst hat. Wir hatten jeweils ein Zimmer mit einem kleinen Bad, ein Fernseher, den wir aber nur Testweise in Betrieb nahmen, sowie ein Telefon und einen Schreibtisch mit eingebauten Kühlschank. Von kleinen Balkon konnte man aber nur die Bauarbeiten sehen, oder besser gesagt Abbrucharbeiten des ehemaligen überdachten Stadions, das einem Brand zum Opfer gefallen ist. Damit verbunden war ein wenig Lärm, der aber nicht allzu störend war.

Hotel Stadion / Budapest

Nachdem wir uns erst einmal im Zimmer eingerichtet hatten, stand das Abendessen auf dem Programm. Es war sehr ausgiebig, weshalb ich auf das sehr nette Angebot einer alten Dame nicht nachgekommen waren, eine zusätzlichen Nachspeise. Anschließend machten wir uns auf den Weg in die Stadt, wobei wir uns erst erkundigen mussten, wo wir eine U-Bahnkarte erwerben konnten. Nur mangeltes Geld, bewahrte uns vor den Fehler eine Budapestcard für 48 Stunden zu kaufen. Diese hätte ein kleines Vermögen gekostet im Vergleich zu der U-Bahnkarte. Budapest soll die älteste U-Bahn besitzen, wovon wir nach der Fahrt in die Stadt auch überzeugt waren.

Im Zentrum angekommen überlegten wir kurz, wo wir unseren nächtlichen Tripp machen könnten. Wir gingen dann in Richtung zur Donau und bewunderten dann die schön beleuchtete Kettenbrücke und den Stadtteil Buda gegenüber der Donau. Wir hatten uns aber dann doch entschieden nicht über die Donau zu gehen, sondern wir gingen in ein Lokal und setzen uns bei einem Gläschen zusammen. Es war eine wunderbare Atmosphäre, die Luft war recht angenehm, es war weder zu heiß noch zu kalt.

Danach gingen wir in die Fußgängerzone, wo wir gleich mehrfach in ein Stripteaselokal eingeladen wurden. Wir haben uns aber nicht überreden lassen, auch wenn es schon auch lustig war, wie aufdringlich die Einladung ausgesprochen wurde. Nachdem der Abend ohnehin schon sehr fortgeschritten war, kehrten wir wieder in das Hotel zurück.

Ich konnte sehr gut schlafen im Hotel, trotzdem wurde ich schon früh wach, weshalb ich das Hoteleigene Pool benutzen wollte, dass aber leider eine Baustelle war, weil es neu umgestaltet wird. Ich wollte nicht gleich wieder stören und entschloss mich zu einen kleinen Erkundungsgang in Richtung Zentrum.

Dabei sah ich die Traprennbahn und ein paar nicht sehr schöner Fabriken in der Umgebung des Hotels. Nach meinen Spatziergang, war es Zeit zum Frühstück, dass bei manchen sehr ausgiebig ausgefallen ist, weil ein großes Buffet hergerichtet war, wo wir uns nach Herzenslust selbst bedienen konnten.

Für den Vormittag war eine Stadtbesichtigung mit einer ungarischen Führerin am Programm, also setzten wir uns wieder in den Bus und hörten aufmerksam zu, was uns über die Stadt erzählt wurde. Bei ein paar Stopps konnten wir unter anderen den Heldenplatz sehen, danach ging es du die Gassen nach den Stadtteil Buda, wo wir auf die Burg hinauf fuhren.

 

Mittags wurden wir von der Führung wieder entlassen und wir konnten uns selbst die Fischerpastei ansehen und die Kirche. Danach aber suchten wir uns ein angenehmes Lokal in dem wir Mittag essen konnten. Diesmal hatten wir mehr Glück, wir fanden ein gutes Lokal, dass auch noch relativ günstig war.

Der Nachmittag war schnell verflogen, wir gingen noch eine Runde du Stadt, danach konnten wir noch diverse Musik- und Folkloregruppen hören und sehen die in die Fußgängerzone zogen. Danach entschlossen wir uns noch ein wenig einem Bierlokal in der Innenstadt zu sitzen. Dann aber mussten wir zum Hotel zurück, wo wir dann die Hl. Messe in der naheliegenden kleinen Kirche mitfeierten.

Danach eilten wir zum Bus, wir fuhren in eine Tscharda, wo wir unser Abendessen einnahmen. Nach dem Essen, gab es einige Folkloretänze, wo ich einige Fotos machen konnte. Auch Marek hatte die Ehre mit einem Mädchen der Folkloregruppe zu tanzen. Danach bekam jeder, dem der Preis nicht zu hoch schien, ein Teller mit seinem Bild und einem Mädchen, dass sich von einem Fotografen fotografiert wurde. Wir haben aber das Fotos nicht genommen.

Der Abend sollte ausklingen mit einer Lichterfahrt durch die beleuchtete Stadt. Mit dem angekündigten Feuerwerk war es aber nichts. Ich vermute, dass dies jede Reisegruppe zu hören bekommt. Die Kettenbrücke war wegen Filmaufnahmen nicht beleuchtet, sodass nicht alle damit zufrieden waren. Mich selbst aht dies aber nicht gestört.

Damit war dann der Samstag beendet und wir fuhren wieder zu Hotel wo wir die letzte Nacht verbrachten.

Dieser Tag fing nicht so strahlend an, denn es regnete in Budapest. Wir fuhren nach dem Frühstück in Richtung Plattensee mit unserer Reiseleiterin, diese begleitete uns bis zum Plattensee. Nach der anstrengenden Busfahrt spazierten wir entlang des Sees und in den Ort am Plattensee, danch setzen wir uns wieder in ein Gasthaus. Das Wetter wechselte von Regen zu Sonnenschein. Aber wir wurden nicht sehr nass, da wir ohnehin die meiste Zeit an der Terrasse des Lokal sasen. Nach ein paar Einkäufen verließen wir den Plattensee wieder und fuhren Richtung Österreich.

Vor der Grenze konnten wir noch in einem Geschäft am Straßenrand unser überflüssiges Geld anbringen. Danach fuhren wir wieder über die Grenze nach Österreich, wo wir diesmal von beiden Grenzbeamten kontrolliert wurden.

Ein abschließender Halt an der Autobahnraststätte in Alland, dem ich nicht mehr viel abgewinnen konnte und danach ging es wieder zurück nach St.Pölten.

Abschließend bleibt nur mehr der Dank beim Reiseveranstalter der Firma Pfleger, St.Pölten

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